Page Loader
Pfotenfroh

Blog

über die Pfotenfroh-Familie und Wissenswertes
Home / Blog

Hundepsychologe vs. Hundetrainer

 KH    Verhaltenstherapie, Hundetraining, Hundepsychologe

Manche fragen mich, warum ich Verhaltenstherapie und Hundetraining anbiete.

“Das ist doch genau dasselbe!“

Das ist es nicht.

Ich will heute versuchen, die Unterschiede der beiden Berufssparten einfach darzulegen.

Meiner Meinung nach ist es wichtig, diese Unterschiede zu verstehen, weil man für unterschiedliche Probleme auch unterschiedliche Lösungsansätze braucht.

Ein einfaches Beispiel dafür ist, dass ein aggressiver Hund auf gar keinen Fall ein strengeres Trainingsregime brauch.

Ein Hund mit Aggressionen versucht mit diesem Verhalten sein Unwohlsein auszudrücken und nicht den Besitzer zu dominieren oder irgendjemand sein Regime aufzudrücken. Er ist in höchster Not!

Ein solcher Hund brauch einen Psychologen, der die Ursache seiner Not erkennt und ihm durch eine Verhaltenstherapie mit seinem Besitzer hilft, wieder zu einem entspannteren Leben zu kommen.

Nehmen wir an, wir haben einen Hund, der Menschen beißt. Der Grund dafür sei eine Angst vor Berührungen durch Menschen, die er nicht kennt oder nicht mag.

Würde man diesen Hund, dazu zu zwingen, sich mit antrainiertem Gehorsam solchen Situationen auszuliefern, hätte man eine tickende Zeitbombe kreiert und der Hund würde fürchterlich leiden. Das Leid geht soweit, bis der Hund doch wieder auf seine altbewährte Strategie zurückgreift: "Wenn ich belle und beiße, gehen die unheimlichen Menschen weg."

Hier ist auf jeden Fall ein Hundepsychologe gefragt, der erkennt, was das aggressive Verhalten auslöst und wie man dem Hund helfen kann mit einer nicht aggressiven Verhaltensstrategie dasselbe Ergebnis zu erreichen.

Im Gegenzug ist ein Hund, der nicht sitz, nicht platz und nicht kommen kann, wenn man ihn ruft, bestens bei einem Hundetraining aufgehoben.

Egal wo der Schuh drückt mit Euerm Hund, ich stehe Euch mit Rat und Tat zur Seite.

Zurück